Orientalische Katzen - das Wichtigste über Herkunft und Haltung

Legende oder Wahrheit - es kann nur vermutet werden, wie die schlanke, beigefarbene Siamkatze mit dunklen Abzeichen entstanden ist: Bereits in vorchristlicher Zeit sollen in Siam (Thailand) Katzen gezüchtet worden sein. Ihre Körperform, Stimme und einmalige Färbung sind das Ergebnis einer Mutation. Da Siamkatzen selbst in ihrem Ursprungsland immer selten waren, geht die Überlieferung davon aus, sie seien früher der Königsfamilie oder aber dem Adel vorbehalten gewesen. In der National Library in Bangkok finden sich eine Illustration und Beschreibung aus dem Jahr 1350 von Sealpointkatzen im ‚Cat Book Poems’.
Wer sich für eine Siamkatze interessiert, sollte vorher schon Erfahrung mit der Hauskatze gesammelt haben. Denn Siamesen sind einerseits  hochsensibel und intelligent. Andrerseits kommt dazu eine mehr oder weniger ausgeprägtes, dominantes Verhalten. Und: bis zu ihrem zweiten Lebensjahr kann die Siamkatze einen welpenartigen Spieltrieb behalten.

Aber genau das macht den besonderen Charme der Siamkatze aus: ihr geschmeidiger, eleganter Körper, die sprichwörtliche Anhänglichkeit, ihre Aktivität, Intelligenz – und bemerkenswerte Stimme. Sie braucht viel Bewegungsfreiheit, menschliche Gesellschaft oder die eines Artgenossen. Orientalische Katzen sollten auf keinen Fall als Einzeltier gehalten werden.
Auch wenn sie über einen freiem Auslauf verfügen, entfernen sie sich kaum vom Haus – sie bleiben lieber in der Nähe ihres Menschen. Zudem sind sie als sehr geschickte Jäger und Kletterkünstler bekannt.

Die Fellpflege der Siamesen ist einfach. Das Bürsten mit einer Babybürste einmal pro Woche reicht. Allerdings sind sie besonders wärmeliebend, da sie keine flauschige Unterwolle im Fell haben.


Die Orientalisch Kurzhaar-Katzen sind in Typ und Haarlänge identisch mit der Siam, zeigen aber keine Maske, sondern Vollfarbe – sind also am ganzen Körper gefärbt. Dieser Katzentypus hat einen geschmeidigen, schlanken Körper mit langen Beinen und ein sehr feines, kurzes Fell, einen keilförmigen Kopf mit großen, spitzen Ohren, schräggeschnittene, mandelförmige, leuchtend grüne Augen. Die Ausnahme bildet die Foreign White: Sie hat blaue Augen.

Das Wesen der Orientalisch Kurzhaar-Katzen: Sie verfügen über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, sind sehr temperamentvoll, neugierig, ausdauernd, gesprächig. Und – ebenso wie die Siamesen – absolut anhänglich und bindungsfreudig.

Mehr unter: www.balsiamanori.de


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