Hilfe für verstoßene Tierbabies

Frühlingszeit heißt Babyboomzeit – auch in der freien Wildnis. Überall kann man nun Tierkinder bewundern, die mit ihren Familien die Welt entdecken. Leider haben nicht alle Jungtiere so ein Glück und werden viel zu früh von ihren Eltern getrennt. Ohne menschliche Hilfe hätten diese Tiere wohl kaum eine Überlebenschance – Auffangstationen sind dann oftmals ihre Rettung. Zum Beispiel die Terra Mater Wildstation in der Lüneburger Heide rettet so viele Tierlebe

 

In der Nähe von Soltau kümmern Stationsleiterin Diana Erdmann und ihr Team sich täglich um verstoßene oder verwaiste Neugeborene. Auch hier herrscht gerade Hochsaison – neben Vögeln, Füchsen oder Eichhörnchen fand jetzt das erste Rehkitz seinen Weg zu den Ersatzmüttern und –vätern. Mittlerweile hört der kleine Bock auf den Namen Maiky und ist der Star der Station.

 

Auch Tierfotografin Angela Kraft ließ es sich nicht nehmen, dem kleinen Mann einen Besuch abzustatten. Die schönsten Momente hat sie mit ihrer Kamera festgehalten. Maiky gehört zu den wenigen Tieren, die fälschlicher Weise in einer Auffangstation landen, denn nach der ersten Untersuchung war klar, der kleine Bock ist weder verwaist noch unternährt. Die Ricke war einfach nicht in der Nähe.

 

Damit das nicht noch öfter passiert, ein Tipp für alle Tierfreunde: Bevor Ihr ein Tierkind zu einer Auffangstation bringt, solltet Ihr sicher sein, dass es wirklich Waise ist. Beobachtet die Umgebung, das Verhalten und den Zustand des Neugeborenen, denn manchmal ist die Mama oder der Papa nur ein paar Meter entfernt!

 

Noch mehr tolle Tierfotos von Angela Kraft findet ihr unter www.kraft-foto.de

 

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