+ Tiersitter gesucht? Helfer gibt es über das Internet +
Wer kümmert sich um Hund, Katze oder Kleintiere, wenn Herrchen oder Frauchen verhindert sind? Und wer nimmt berufstätigen Hundehaltern das Gassigehen ab? Hilfe bieten seit einiger Zeit so genannte Tiersitterbörsen im Internet.„Die Börsen verstehen sich als Hilfe von Tierfreunden für Tierfreunde, es geht also nicht ums Geldverdienen“, erklärt Birgit Schröder von der Initiative „Dogs4life“. „Einige Inserenten bieten oder suchen Hilfe auf Gegenseitigkeit, andere haben Spaß an Spaziergängen mit mehreren Hunden, wieder andere haben selbst keine eigenen Tiere, genießen es aber, Vierbeiner zu betreuen. Wir stellen auf unserer Homepage gewissermaßen den ,Marktplatz‘ zur Verfügung, auf dem sich die Interessenten treffen.“
Und so funktioniert es: Wer Tierbetreuungsdienste übernehmen will und kann, trägt sich in der entsprechenden Rubrik ein. Wer einen Tiersitter sucht, inseriert ebenfalls oder stöbert in der Datenbank. Hat man jemanden in der Nähe gefunden, wird ein Termin zum persönlichen Kennenlernen vereinbart. Wenn zwischen Tierhalter und Tiersitter Sympathie und Vertrauen bestehen und sich Tiersitter und Tier gut verstehen, steht der gegenseitigen Hilfe sodann nichts mehr im Weg.
Neben „Dogs4life“ bieten auch andere private Tierhilfeinitiativen kostenlose und überregionale Tiersitterbörsen an. Zum Beispiel:• Kaschas und Berts Tiersitterbörse (www.tiersitterboerse.de)
• das Sitter-Projekt auf Gegenseitigkeit (www.pet-sitter.de)
• das Tierfreundeforum (www.tierfreundeforum.de/wbb2/)
• und das Forum für Hundebetreuung (www.dogsitter.de).
Wichtig: Als sinnvoll hat sich der Abschluss eines Tiersittervertrages erwiesen. Darin können alle wichtigen Punkte wie zum Beispiel Schadenersatzfälle geregelt werden. Ein Beispiel dafür gibt es unter www.danielas-webzoo.de/ratgeber.
-IVH/ Red.
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