+ Gut für Infarkt-Patienten: Der Hund am Krankenbett +
Tierische Gesellschaft als Therapie
Für die Studie waren 76 bettlägerige Patienten ausgewählt worden. Nach dem Zufallsprinzip erhielten sie entweder Besuch von einem Menschen mit Hund, einem Menschen allein oder gar keinen Besuch.
Die speziell trainierten Hunde durften ganz nah ans Krankenbett des Patienten kommen, damit diese sie berühren konnten. Studienleiterin Kathie M. Cole und ihre Mitarbeiter maßen die physiologischen Reaktionen der Herzkranken vor, während und nach der 12-minütigen Besuchszeit. Die Ergebnisse waren mehr als deutlich:
- Der Angstlevel sank bei den Patienten, die Hundebesuch erhalten hatten, um 24 %, bei denjenigen, die „nur“ von einem Menschen besucht wurden, um 10 %. Bei Patienten der Kontrollgruppe ohne Besuch ergaben sich keine Veränderungen.
- Der Stresshormon-Pegel nahm bei der „Hundegruppe“ um 17 % ab, bei Patienten mit Menschenbesuch um 2 %, bei der Gruppe ohne Besuch stieg er um 7 % an.
- Der Blutdruck in Herz- und Lungenschlagader sank bei Patienten mit Hundebesuch um 10 bzw. 5 %, in den beiden anderen Gruppen jedoch stieg er an.
(Fotos Pixelquelle)
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