+ Eurasier – Die junge Rasse +
Red. Liebling Tier. Tina ist gerade zehn Wochen alt – und entdeckt ihre Umgebung. Die junge Eurasierin zeigt keine Spur von Schüchternheit beim Posieren vor der Kamera. Wie es für ihre Rasse typisch ist, präsentiert sich der Welpe ganz Selbstbewusst und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen.
1960 war es soweit: Durch die Kreuzung von Chow-Chow und Wolfspitz entstand eine neue Hunderasse – der „Wolf-Chow.“ Das Zuchtergebnis wurde durch die Einkreuzung des sibirischen Samojeden veredelt. 1973 erkannte der VDH/FCI (Verband für das deutsche Hundewesen/Fédération Cynologique Internationale) die Rasse unter dem Namen „Eurasier“ an.
Der Eurasier ist ein mittelgroßer, spitzartiger Hund mit Stehohren in verschiedenen Farbschlägen. Sein Fell braucht wenig Pflege – einmal in der Woche gründlich Bürsten und Kämmen genügt. Die Rasse zeichnet sich durch einen ruhigen, ausgeglichen und selbstbewussten Charakter aus. Die Reizschwelle der Tiere ist sehr hoch, was den Eurasier zu einem ausgesprochenen Familienhund macht.
Für die Zwingerhaltung eigenen sich Eurasier nicht. Wegen ihrer starken Persönlichkeit sind sie nicht für die „Gebrauchshundausbildung“ geeignet, haben aber viel Freude am Hundesport. Die Tiere spielen gerne in der freien Natur und brauchen mehrmals pro Tag Auslauf (insgesamt etwa 2 Stunden). Kombiniert mit kleineren Aufgaben fühlt sich der Hund beim Spaziergang dann so richtig wohl. (Fotos: Angela Kraft, Text: Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V.)
Liebling Tier TV - Link Tipp:
Eurasier onlineTierfoto Lueneburger Heide












