Tierpark Hagenbeck

Der Name Hagenbeck ist berühmt. Aber nicht nur, weil es der Hamburger Tierpark mit der Serie „Unsere Hagenbecks“ in den 90ern bis ins ZDF-Vorabendprogramm brachte. Exotische Erlebnisse mit Tieren und Unterhaltung haben bei Hagenbeck einfach Tradition. Der Gründer Carl Hagenbeck ging vor 99 Jahren einen revolutionären neuen Weg, als er als erster Tiere in naturnaher Umgebung präsentierte. Statt in Käfigen bestaunte das Publikum Löwen und andere wilde Tiere in Freianlagen.

Nach langer Zeit sind bei Hagenbeck seit Ende 2005 wieder die extrem seltenen Riesenotter zu sehen. Sie gelten in ihrer südamerikanischen Heimat als fast ausgerottet. In Menschenobhut leben europaweit nur 13 Tiere. Hagenbecks Tierpark ist einer von nur drei deutschen zoologischen Gärten, die diese Tiere halten. Hagenbeck trägt durch die Teilnahme an internationalen Zuchtprogrammen zur Erhaltung vieler stark bedrohter Tierarten bei.

Wer Elefanten einmal selbst füttern will, in Hagenbecks Tierpark ist das sogar erwünscht. Die Herde der Asiatischen Elefanten mit ihren zwei Jungtieren gehört zu den größten in Europa. Die imposanten Stoßzähne der Dickhäuter sind übrigens weicher als die Backenzähne des Menschen. Das Füttern mit Obst und Gemüse - ein Spaß, den sich kaum ein Besucher entgehen lässt und so verschwindet mancher Apfel, der für das menschliche Wohl bestimmt war, per Rüssel im Elefantenmaul. Einen unvergleichlichen Einblick in das Zusammenleben einer der größten Orang-Utan-Gruppen Europas erlaubt das architektonisch außergewöhnliche Orang-Utan-Haus. Einfach rührend, wie die Mütter sich um ihre Kleinen sorgen.










(Fotos Götz Berlik)

So lange Wimpern haben Sie noch nicht gesehen: Noch heute treten die Besucher den 2500 Tieren oft näher als in der Natur gegenüber. Zum Beispiel auf den vier Meter hohen Hochsitzen bei den Giraffen. So können Sie den anmutigen Tieren direkt in die Augen sehen. Beobachten Sie, wie die langhalsigen Schönheiten mit ihrer 40 Zentimeter langen Greifzunge Blätter und Blüten von den Bäumen zupfen.









(Fotos Uwe Wilkens)

Wer Hagenbecks Tierpark besucht braucht nicht mehr nach Asien reisen. Schon das asiatisch anmutenden Tor am Eingang zeigt, neben den tierischen Stars bietet Hagenbeck zudem Einblicke in fremde Kulturen: Zum Beispiel durch die kostbaren Handschnitzereien am nepalesischen Pagodentempels direkt am Haupteingang und am thailändischen Pavillon. Also, wen der Weg in den Norden führt. Hagenbeck gehört zu Hamburg wie der Hafen.










Tierpark Hagenbeck

Hamburg
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