Zoo News: Großer Wurf in der Wilhelma - Sechs Waldhunde auf einen Streich
In der Regel kommen nach zweimonatiger Tragzeit lediglich zwei bis drei Jungtiere zur Welt, die dann von beiden Eltern gleichermaßen großgezogen werden. Auch sonst haben Waldhunde einen ausgeprägten Familiensinn. Die kaffeebraunen, knapp terriergroßen Waldhunde sind ursprünglich Bewohner der Wälder und Baumsteppen Südamerikas. Man lebt und jagt in kleinen Rudeln, die aus einem Elternpaar und ihren Jungen bestehen. Waldhunde können gut schwimmen und jagen Beute auch im Wasser – auch in der Wilhelma tauchen sie in ihrem Wasserbecken nach Futter. Auf dem Speisezettel stehen neben allerlei kleinen Säugern auch Weichtiere, Krabben, bodenlebende Vögel, Eier, Fische und Früchte. Die Familie um Mutter „Sabana“ und Vater „Mato“ wird etwa 18 Monate zusammen bleiben – erst dann verlassen die Jungen den Verband und gründen eigene kleine Rudel. Die Wilhelmabesucher können also einige Zeit lang Spaß an der Waldhundfamilie haben. -Wilhelma/Red.
(Bilder: Wilhelma)












