Naturheilverfahren bei Tieren: Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Sinnvoll ist die Phytotherapie, wenn der tierische Patient eine Hautkrankheit, Husten, Durchfall oder eine Harnwegsinfektion hat. Heilkräuter können auch Koliken vorbeugen und werden bei der Behandlung von Angst- und Unruhezustände eingesetzt.
Sirup für den Stubentiger
verwendet.
Kleine Kräutergeschichte
Die Erfahrungen, die anno dazumal gesammelt und weitergegeben wurden, sind heute durch die wissenschaftliche Bestimmung der Pflanzeninhaltsstoffe und Erforschung ihrer Wirkung nachgewiesen.
Wirkstoffe
Jede Heilpflanze hat ihre besondere Eigenschaft und Heilkraft aufgrund ihrer Wirkstoffe wie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Saponine, Scharfstoffe, ätherische Öle, Flavonoide und Vitamine:Bitterstoffe werden bei Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse eingsetzt. Sie sind enthalten in Enzian, Tausendgüldenkraut, Ringelblume und Löwenzahn.
Saponine sind harntreibend, auswurffördernd und reinigend. Sie werden in Verbindung mit Wasser seifenähnlich. Saponine sind enthalten in Huflattich, Schlüsselblume und Süßholz.
Ätherisches Öl wirkt auf die Atmungsorgane, auf Haut und Harnsystem. Es ist enthalten in Baldrian, Pfefferminze, Knoblauch, Anis und Thymian.
Flavonoide kommen bei Kapillargefäßen zum Einsatz. Sie sind in Heidelbeeren, Hirtentäschel, Holunder, Huflattich, Linde, Löwenzahn und Melisse enthalten.
Vorsicht: Pflanzen können nicht nur heilen, sondern auch Nebenwirkungen haben!
(Quellen: Tierheilpraktiker-Naturheilschule Prester / Verband Freier Tierheilpraktiker e.V.; Fotos: Pixelquelle)
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